Ticino 2022- das Buch

Aktualisiert: 26. Apr.

Drei Wochen arbeitete ich an einem Stoffbuch an welches ich noch nie gedacht hatte.


Diesen Zustand kann ich kaum beschreiben, aber ich freue mich immer wenn er da ist. Es ist der Moment wo etwas anfängt ohne etwas zu werden und dann wächst es, breitet sich aus und nimmt eine Form an, der man irgendwann mal einen Namen geben kann. Manchmal gelingt es mir so 'leer' zu beginnen. Hier in Sciaredo gelingt es mir fast immer.


Diesmal erkundete ich das Material, den Leinwandstoff. Bisher bespannte ich ihn, aber ich wollte ihn besticken und ließ in 'frei'. Ich mag seine feste Haptik, seine ausgefransten Kanten und dass ich ihn so wunderbar strapazieren konnte.

Ich arbeitete fast ausschließlich auf dem Boden und bei Mac Millers Musik, die ich auch gerade jetzt beim Schreiben höre.

Nun nehme ich Euch mit in das Buch, welches nun schon seit 1 Woche verpackt an der Seite steht. Es ist eine persönliche Arbeit.

Inhaltlich erscheint mir der Satz, den meine Mutter oft sagte, ewig zeitgemäß.

Viel Spaß beim Schauen!


Wenn ich nach Hause komme, werde ich versuchen jemanden zu finden, der mir Buchdeckel machen kann. Dann wird es mich begleiten.

Denn nicht überall habe ich soviel Platz es auszubreiten.

Heute hätte es regnen sollen, aber der Tag empfing uns mit Sonne und sogar ein bisschen Wärme.

Die Natur und die relative Gleichförmigkeit der Tage bringen Ruhe.

Ich liebe die Natur, die uns täglich einläd sie zu bestaunen.



Und nicht vergessen:

'Und wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her'